Aktuelles

Schülervertretung setzt ein Zeichen: Das AvD wird zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

„Flüchtlinge sollen wieder in ihr Heimatland gehen, die sind doch alle gewalttätig!“ Das wollen wir nicht. Wir am AvD wollen Rassismus nicht tolerieren. Wir wollen etwas gegen alle Formen von Rassismus und Diskriminierung tun. Wir wollen eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sein! Ja, wir Menschen sind alle unterschiedlich: Wir haben unterschiedliche Hautfarben, kommen aus unterschiedlichen Kulturen und haben eine unterschiedliche Heimat. Aber all das, das macht uns zu Individuen, nicht zu besseren oder schlechteren Menschen. Jeder sollte lernen, mit all den Unterschieden unter uns klarzukommen, statt jeden nur auf sein Äußeres zu reduzieren. Um dieses Denken zu fördern, wollen wir, die SV, ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen! Das konnten wir am Montag, den 15.01.2018 erfolgreich bei unserem Projekttag „Schule ohne Rassismus“ durchführen. Alle Schülerinnen und Schüler haben bei einem Stationslauf an insgesamt 5 unterschiedlichen Stationen teilgenommen, die über Rassismus, Diskriminierung und andere Kulturen informierten. Danach wurden die Schülerinnen und Schüler, wie auch die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer gefragt, ob sie aktiv etwas gegen Rassismus tun wollen. Wenn dies der Fall ist, sollten die Schülerinnen und Schüler, die Lehrpersonen, wie auch alle anderen Angestellten dafür unterschreiben, denn wenn mehr als 70% aus jedem Bereich der Schulgemeinschaft dafür sind, wird unser AvD eine Schule ohne Rassismus. [...]

Willkommen am Annette - Tag der offenen Tür

Vielfältig und bunt präsentierte sich das Annette Gymnasium am heutigen Samstag den zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern. Viele waren gekommen, um die Gelegenheit zu nutzen, das Annette und seine Schulgemeinschaft kennen zu lernen. Aber auch zukünftige Oberstufenschüler und sogar Ehemalige nutzten die Gelegenheit, dem Annette einen Besuch abzustatten. Dementsprechend fröhlich und bunt ging es in den Stockwerken des Annette zu. Nicht nur die Lehrer auch die Schüler ließen es sich nicht nehmen, von ihrem Annette und dem Leben und Arbeiten hier zu erzählen und es auch zu zeigen. Nachdem am Freitagabend die Eltern sich schon über die Schulform des Gymnasiums im Allgemeinen und das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium im Besonderen informieren konnten, war heute am Annette "mitmachen" angesagt. Eingerahmt wurde der Tag von einer mitreißenden Begrüßung durch die Musical-AG, die zwei Songs aus ihrem neuen Musical vortrugen, und einer romantisch-fantasievollen Verabschiedung durch den WP2 Kurs "Kunst trifft...", die Brautkleider im Wandel der Zeiten entworfen hatten und in einer Modenschau präsentierten. In vielen Mitmachaktionen vom Einsatz von Französisch am Smartboard über Cupcakes selbst gestalten hin zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen bei Lego Robotics oder beim Mikroskopieren und vielem mehr konnten zahlreiche Facetten des Annette entdeckt werden. Besonders lobten die Besucher neben den tollen Aktionen auch die einfach schöne Stimmung am Tag der offenen Tür. Ein rund um gelungener Vormittag, an dem man das Annette hautnah erleben konnte. Informationen zur Anmeldung finden sie unter Aktuelles/Anmeldungen.

Ausgewählte Schüler diskutieren in Politischer Schülerakademie

Ausgangspunkt dieser vom Franz Hitze Haus in Münster, der katholisch-sozialen Akademie des Bistums Münster, durchgeführten Akademie ist der Roman ‚1984’ von Georg Orwell, in dem zentrale Themen des 21. Jahrhunderts – wie Freiheit und Demokratie, aber auch Machtmissbrauch – schon 1948 Thema waren. So werden vor diesem Hintergrund z.B. die aktuelle Gefährdung der Demokratie in der Türkei, aber auch die Themen Digitalisierung und Globalisierung als eine Chance für eine friedliche demokratische Weltordnung oder auch moderne Propagandastrategien thematisiert. An diesem interessanten und vielfältigen Angebot des Franz Hitze Hauses nehmen 5 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF teil, die im Bereich der Gesellschaftswissenschaften besonders gute Leistungen erzielt haben. So erhalten sie eine ganze Woche lang die Möglichkeit, interessante Gastvorträge von Fachwissenschaftlern zu hören und in Workshops mit Schülerinnen und Schülern anderer Gymnasien über wichtige und sehr aktuelle gesellschaftswissenschaftliche Themen zu diskutieren. Bericht der Schüler: Politisch-geschichtliche Schülerakademie- Totalitarismus im neuen Gewand Wir, sechs Schüler der EF wurden eingeladen, zusammen die Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster zu besuchen und dort vier Tage lang an verschiedenen Diskussionen und Workshops sowie Vorträgen zum Thema Totalitarismus teilzunehmen. Unterstützt wurde der Aufenthalt vom Förderverein. Es ging vor allem darum, welche totalitären Merkmale man heute in politischen Systemen findet. Wir hörten beispielsweise einen Vortrag über die Türkei als eine defekte Demokratie. Außerdem beschäftigten wir uns auch einen ganzen Tag lang mit der Problematik der Überwachung durch Medien. Gleichzeitig besuchten wir die Steinwache in Dortmund, ein ehemaliges Gefängnis der Nationalsozialisten, um den totalitären Aspekt des Nationalsozialismus kennen zu lernen bzw. zu vertiefen. Es hat uns allen sehr gefallen, interessante Diskussionen mit anderen Schülern zu führen, Verpflegung und Unterkunft waren ebenfalls sehr gut. Mir persönlich hat besonders die offene Einstellung aller Gruppenmitglieder sehr gefallen.

Bildungspartnerschaft mit dem Stadtarchiv jetzt offiziell

So praktisch Power-Point-Präsentationen und Schulbücher auch sind: Die haptische Begegnung mit Originalquellen führt bei Schülern zu einem „Aha-Erlebnis“ und einem lebendigen Zugang zur Vergangenheit, die das Stadtarchiv Dülmen unseren Schülerinnen und Schülern seit vielen Jahren bietet. Am 11. Januar 2018 wurde die Bildungspartner-schaft mit dem Stadtarchiv Dülmen unter der Leitung von Dr. Stefan Sudmann perfekt gemacht. In einer kleinen Feierstunde haben das Annette-Gymnasium und das Stadtarchiv Dülmen die Kooperations-vereinbarung der Initiative „Bildungspartner NRW“ unterzeichnet. Das Stadtarchiv Dülmen, welches sich in der Hermann-Leeser-Realschule befindet, versteht sich nicht nur als Dienstleister, sondern vor allem auch als Bildungseinrichtung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kulturelle, historische und politische Schlüsselkompetenzen zu vermitteln. In diesem Zusammenhang arbeiten wir schon seit vielen Jahren erfolgreich mit dem Stadtarchiv und insbesondere mit Herrn Dr. Sudmann in verschiedenen Bereichen zusammen. So unterstützt er die Lehrerinnen und Lehrer, die neu an den Schulort Dülmen kommen, indem er sie durch einen Stadtrundgang mit Dülmen und seiner Geschichte vertraut und die Vorstellung des Archivs als außerschulischem Lernort bekannt macht. Die Schüler werden von Dr. Sudmann bei der Erstellung von Facharbeiten und Wettbewerbsbeiträgen motivierend, kompetent und mit viel Begeisterung unterstützt. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit waren schon viele nachhaltige Projekte und preisgekrönte Beiträge (s. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten). Der offizielle Akt der Bildungspartnerschaft ist also nur die logische Konsequenz einer langjährigen und anregenden Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Dülmen.

Lernen an einem außerschulischen Ort – „Hitlers Tischgespräche“

Am 30.11.2017 besuchten wir, der Q2 Geschichts-LK von Frau Burkamp, die Villa ten Hompel in Münster, um uns die „Tischgespräche, Hitlers Monologe über Gott und die Welt“ anzuhören. Der Historiker und Kabarettist, Andreas Breiing, inszenierte Hitlers Monologe im Führerquartier (1941-1944) und brachte uns so die Person Hitlers auf eine sehr authentische Weise näher. Verführung, Faszination und Gewalt waren eingesetzte Stil- und Machtmittel in der NS-Diktatur, was wir in unserer aktuellen Unterrichtsreihe bereits erlernten, und uns dies Herr Breiing nun durch seine Darbietung sehr wirklichkeitsnah erfahren ließ. Auffallend in dem Vortrag waren Hitlers Gedankensprünge: So referierte er eben noch über den Vegetarismus seiner Schäferhündin, um kurz darauf über seinen Haftaufenthalt zu sinnieren. Wir saßen sozusagen gemeinsam mit Hitler in einem Tischkreis und bekamen einen faszinierenden Eindruck davon, wie es sich Zuhause bei „Hitlers historischen Tischgesprächen“ zugetragen haben könnte. Nach der Vorstellung haben wir unsere Eindrücke und Gedanken mit dem Schauspieler und den anderen Zuhörern ausgetauscht und Fragen gestellt. Dies half uns, das eben Gehörte zu verarbeiten und zu reflektieren. Unsere Gefühle gingen von Beklemmung, über Befremdung bis hin zu Abscheu, aber auch Faszination spielte eine Rolle bei vielen von uns. Viele Widersprüche in den vorgetragenen Aussagen Adolf Hitlers wurden deutlich. Diese Art der Auseinandersetzung mit der Person und dem Menschen Adolf Hitler war für uns neu und einmalig. Für alle war es ein spannender, lehrreicher Abend über den man noch länger nachdenken wird. (Lena Espeter)

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