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Das sollte man gesehen haben: Exkursion zur Steinwache in Dortmund

Am Mittwoch, den 02. Mai 2018, besuchten wir, die Klasse 9c, mit unserer Geschichtslehrerin Frau Lendermann die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund. Der Ausflug fand im Rahmen des Projekttages „Begegnung mit dem Nationalsozialismus aus Opfer- und Täterperspektive“ statt. In den Gebäuden der Gedenkstätte ist die Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945“ des Stadtarchivs Dortmund zu finden. Zunächst wurden uns grundlegende Informationen über die Steinwache erklärt. So war die Steinwache seit 1906 eine Polizeiwache in der Nordstadt. Ab 1926 wurden daneben ein Gefängnis und ein Verwaltungsgebäude gebaut. Es zählte damals zu den modernsten Gefängnissen von Deutschland, da es eine Heizung und vernünftige Sanitäranlagen gab. Ab 1933 zog jedoch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) in die Steinwache in Dortmund. Die Gestapo nutze brutale Foltermethoden, damit die beschuldigten Menschen beim Verhör aussagten. Erst einmal wurden die Gegner des NS-Regimes in der stark überfüllten Steinwache in Schutzhaft genommen. Auch Juden und ausländische Zwangsarbeiter aus Polen oder der Sowjetunion wurden inhaftiert. Die Insassen blieben in der Steinwache nur eine kurze Zeit von mehreren Wochen bis Monaten, bis sie dann z. B. in ein Konzentrationslager geschickt wurden. Insgesamt liegt die Zahl der Inhaftierten in der Steinwache von 1933 bis 1945 zwischen 60 000 und 70 000. Im Anschluss an den Vortrag erhielten wir eine Führung durch das Gefängnis. Dabei wurden uns die „Stationen“ der Inhaftierten gezeigt. [...]

Vater-Tochter-Klettern

Seit vielen Jahren gehört das Klettern unserer Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 mit ihren Vätern zu unserem Schulprogramm. Herr Pröse organisiert im Rahmen der Mädchen- und Jungenförderung dieses besondere Angebot an zwei Samstagen im 2. Halbjahr. Am Samstagmorgen, dem 28. April, trafen sich 15 Mädchen der vier 6. Klassen mit ihren Vätern in der Kletterhalle „Big Wall“ in Senden Bösensell. Beim Klettern steht die Sicherheit des Kletterers an erster Stelle. Deshalb erklärten zwei Mitarbeiter zunächst das Anlegen der Gurte, das Binden des doppelten Achterknotens und die Seilführung beim Auf- und Abstieg. Dann wurde der erste Versuch unter fachmännischer Aufsicht durchgeführt. Schnell merkten die Mädchen, dass nun Geschicklichkeit, Kraft, Ausdauer und Mut gefragt waren. Aber mit zunehmender Übung wurden sie sicherer und trauten sich einen immer schwierigeren Parcours zu. Vorsprünge in der Wand wurden genauso gut gemeistert wie die ca. 15 m lange Strickleiter oder die gleichlange Säule. Gegen Ende konnten alle noch den Sprung aus ca. 6 m Höhe wagen. Der Spaß an diesem Sport war jedem anzusehen. Zwischendurch wagten sich auch einige Väter an die Kletterwand, um ihren Töchtern nicht nachzustehen. Am Ende waren alle glücklich und stolz auf sich, dass sie diese Herausforderung gemeistert hatten. Der Termin für das Vater-Sohn-Klettern ist Samstag, der 9. Juni von 10.00 bis 13.00 Uhr. Weitere Anmeldungen dafür nimmt Herr Pröse noch entgegen.

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