Ein spannender Tag für die neuen Schulsanitäter des AvDH Gymnasiums

Haupt-Reiter

Am Samstag, dem 24.02.2018, haben sich die acht angehenden Schulsanitäter der Jahrgangsstufe neun sowie der Einführungsphase des Annette von Droste Hülshoff Gymnasiums in Dülmen zu Schulsanitätern ausbilden lassen. Neben einer Fülle theoretischer Grundlagen der Ersten Hilfe konnten die neuen Ersthelfer mit vielen realitätsnahen Übungen ihr neuerlerntes Wissen unter Beweis stellen. Die Ausbildung fand im Haus des Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Dülmen e.V. statt.

Die Vorbereitungen

Bereits im November konnten sich die Interessenten um einen Platz im Schulsanitätsdienst des AvDH Gymnasiums bewerben. Nach einem Auswahlverfahren durften sich Amal Al Hayek, Eva Bendiek, Leander Buch, Greta Fricke, Jannik Kneer, Neele Pekrul, Leandra Schürhoff, sowie Lilia Wetter über die Aufnahme in den Dienst freuen. Die Vorbereitungen der Leiterin des Schulsanitätsdienst des AvDHG, Sibel Dayioglu, sowie des JRK-Leiters, Henrik Marx, liefen anschließend auf Hochtouren. Schließlich stand nun die Ausbildung an. Am letzten Samstag war es dann soweit.

Der Tag der Ausbildung

Gespannt und etwas aufgeregt kamen die Anwärter des Schulsanitätsdienst im JRK Haus an. Auf die Frage, warum sie sich für den Schulsanitätsdienst entschieden haben, waren sich alle einig. Beispielsweise erklärte Amal Al Hayek „Ich möchte mich nicht hilflos fühlen, sondern in der Lage sein, Menschen zu helfen“. Auch der Spaß solle nicht zu kurz kommen. „Ich freue mich besonders auf die zukünftigen Wettbewerben für Schulsanitäter, bei denen wir als Team antreten können“, erklärte Leandra Schürhoff. Außerdem sei diese Zusatzqualifikation für sie und Neele Pekrul, die am AvDHG auch als Sporthelfer tätig sind, sehr hilfreich. „So können wir bei Sportfesten richtig gut helfen“ ergänzte Neele Pekrul.
Der erste Teil der Ausbildung verlief im Dialog. Über viele Fallbeispiele und eigene Erfahrungen wurde gesprochen, um die Anwärter an die Erste Hilfe heranzuführen. „Was würdet ihr in dieser Situation tun?“ setzte Sibel Dayioglu als Impuls und besprach die Vorschläge in Ergänzung mit theoretischem Hintergrundwissen für verschiedene Notfallsituationen. Die Anwärter lernten die Rettungskette kennen, die Ihnen die Abfolge einer Ersten Hilfe näher brachte.

Von der Theorie in die Praxis

Das theoretisch erlernte Hintergrundwissen wurde nun auf die Probe gestellt. Wie würden die Anwärter in für sie nicht bekannten Situationen reagieren? Wie gut würden Sie zusammenarbeiten?
Die Gruppenleiter des Jugendrotkreuzes in Dülmen, Iris Erckens, Celina Markus und Laurine Nolte haben in realistischen Unfallbeispielen die Fertigkeiten bei der Umsetzung von der Theorie in die Praxis getestet. Unfallstelle absichern - Notruf absetzen - Patient betreuen - Wunden versorgen. So musste ein kleines Team nach dem nächsten sein Können und seine Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Neben den realistischen Fallbeispielen haben Sibel Dayioglu, Henrik Marx und Jan Schniggendiller, der stellvertretende Jugendrotkreuzleiter in Dülmen, nun auch die Wundversorgung, die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen Wiederbelebung und die Helmabnahme eines Kraftradfahrers nach einem Unfall einüben lassen.
Anschließend wurde die Praxisphase reflektiert. „Man hatte Angst, dass man etwas falsch macht“, beschrieb Eva Bendiek. „Die Fallbeispiele waren sehr spannend. Nun konnte man anwenden, was wir gelernt haben“, ergänzte Lilia Wetter. „Ihr habt das schon richtig toll gemacht“, bestätigte Henrik Marx.

Nach einem langen, ereignisreichen Tag beglückwünschte Sibel Dayioglu die neuen Schulsanitäter „Herzlichen Glückwunsch. Ihr seid nun offiziell ausgebildete Schulsanitäter“. „Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit mit Euch“.