Feierlicher Abschluss der Ehrenamtsfortbildung „Jugendliche begleiten Senioren im Altenheim“ in der FBS Dülmen

Haupt-Reiter

12 Schülerinnen der Marienschule Dülmen, des Annette-von-Droste-
Hülshoff-Gymnasiums und des Clemens-Brentano-Gymnasiums schlossen den 39 Unterrichtsstunden Theorie umfassenden Fortbildungskurs „Jugendliche Seniorenbegleiter“ in der Familienbildungsstätte (FBS) Dülmen ab. „Wir sind sehr stolz auf Euch!“ lobten die beiden Lehrer Roswitha Lastering, vom AvD Gymnasium und Wilfried Hölscher, von der Marienschule Dülmen ihre Schülerinnen, die sich in den letzten sechs Monaten in die Erlebniswelt der alten und dementen Menschen wagten. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab Irmgard Neuß, Leiterin der Familienbildungsstätte Dülmen den engagierten Jugendlichen das Abschlusszertifikat. Bis es so weit war, erhielten diese zunächst unter fachlicher Begleitung von Sonja Hellmann an 13 Nachmittagen theoretische Grundlagen im Umgang mit älteren und hilfebedürftigen Menschen. Erkrankungen im Alter, der Umgang mit dem Rollstuhl und die Kommunikation mit Menschen mit einer Demenz waren nur einige Themen. Mit vielen praktischen Übungen, z.B. dem gegenseitigen Essenanreichen wurden dabei Arbeitsabläufe in einem Altenheim simuliert. Gut aufgenommen und kompetent begleitet wurden die 12 Jugendlichen während des anschließenden Praktikums in den Dülmener Altenheimen. Hildegard Streyl, Päd. Mitarbeiterin der FBS Dülmen für den Bereich Beruf und Ehrenamt in sozialen Feldern, koordinierte und begleitete das Projekt. Dank der finanziellen Unterstützung der Westfalen Initiative, konnte diese Fortbildung wieder kostenfrei für die Jugendlichen angeboten werden. Sie werden ihre Kenntnisse aus Theorie und Praxis gerne weiterhin ehrenamtlich, in der eignen Familie oder vielleicht zukünftig auch im Rahmen einer beruflichen Orientierung weiter ausbauen, so ihre insgesamt sehr positiven Rückmeldungen zum Abschluss der kleinen Feierstunde in der FBS Dülmen. „Wir sind viel sicherer im Umgang mit älteren und pflegebedürftigen Menschen geworden,“ so die Rückmeldung einer Teilnehmerin der Gruppe. Die Fortbildung fand statt in Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus Dülmen.