MINT: Abschluss der Kinder-Uni: Berührung mit dem All

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Alle Jung-Studierenden der Kinder-Uni im Wintersemester erfuhren von Prof. Dr. Thorsten Kleine, dass den Menschen im schlimmsten Fall auch der Himmel auf den Kopf fallen könnte, wenn Meteorite aus dem Weltall auf der Erde einschlagen. Zum Glück sind die meisten aber ziemlich klein, nicht größer als handliche Steine. Beeindruckend war es, dass Prof. Kleine vom Institut für Planetologie der Universität Münster einige Meteorite aus der Sammlung des Instituts mitgebracht hatte, u.a. auch einen 4,5 Milliarden Jahre alten Stein. Diese Steine konnten natürlich von den Teilnehmern berührt werden konnte. Erklärt wurde auch, dass die meisten Meteorite aus dem Asteoridengürtel zwischen Jupiter und Mars, wo viele solcher Gesteins-brocken umherfliegen, stammen würden. Die Meteorite werden immer nach ihren Fundorten benannt und viele tauchen in der Wüste auf, weil sie dort so gut zu sehen sind. Jedoch schlagen sie gleich häufig auf der gesamten Oberfläche der Erde ein. Während der Vorlesung führte Prof. Kleine ein aktuelles Experiment durch. Er hatte ein Stück Gestein mitgebracht, von dem er nicht wusste, ob es ein Teil eines Meteoriten sein könnte. Mit Hilfe einer Säure konnte die Oberflächenstruktur sichtbar gemacht werden, und es zeigte sich genau die Struktur eines Meteoriten. An dieser Stelle gab es einen kräftigen Beifall für dieses gelungene aktuelle Experiment.
Das Wintersemester endete mit einem Grillen auf dem Schulhof und einer Zusage, dass die Kinder-Uni auch im kommenden Wintersemester im Forum des Annette-Gymnasiums fortgeführt wird. Wer mindestens vier von den fünf Vorlesungen im Wintersemester besucht hat, kann seinen Studierendenausweis zur Geschäftsstelle der Dülmener Zeitung bringen und sich dort ein Diplom ausstellen lassen.