Biologie

**Biologie am AvDHG**

Das Fach Biologie macht die Schülerinnen und Schüler mit den Formen und Gesetzmäßigkeiten des Lebens auf der Erde an Beispielen des Menschen, der Tiere und Pflanzen, der Pilze, der Einzeller und Bakterien vertraut.
**Gegenstände und Ziele des Faches:** Neben dem Erwerb von Grundkenntnissen, die für das Verständnis der Phänomene und Gesetzmäßigkeiten der belebten Natur notwendig sind, steht vor allem auch die Kenntnis und die Einübung und Anwendung von naturwissenschaftlichen Methoden im Vordergrund. Dies impliziert, dass die SchülerInnen vom einfachen Beobachten biologischer Phänomene über geeignete Fragestellungen, experimentelle Untersuchungen und Entwickeln von Modellvorstellungen Grundkenntnisse und Regeln selbstständig erwerben und aufstellen sollen. Da die Naturwissenschaften fachlich eng miteinander verzahnt sind, ist auch uns ein fächerverbindender und übergreifender Unterricht wichtig. Besonders deutlich wird dies an Vorhaben wie z.B. der Untersuchung eines Ökosystems, der Anwendung verschiedener gentechnischer Methoden oder auch dem Besuch eines Bauernhofes, welcher als fächerverbindendes Projekt zum Thema Haus- und Nutztiere mit dem Fach Erdkunde durchgeführt wird. Gerade auch im Hinblick darauf die natürliche Freude von Kindern an Tieren und Pflanzen zu erhalten und dahingehend weiterzuentwickeln, dass sie Lebendes grundsätzlich achten und schützen, kommt bei uns der Lebendbeobachtung im Zoo eine große Rolle zu. Fest im Schulprogramm implementiert sind daher der Besuch des Naturzoos Rheine für unsere Fünftklässler sowie eine Exkursion zur ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen, wo die SchülerInnen der siebten Klassen aufgrund der besonderen Konzeption des Zoos bereits den Gegenstand des Ökosystems kennenlernen.

Schülerinnen erfolgreich bei der Internationalen BiologieOlympiade

Geschafft, Lara Bars und Elena Fischer konnten stolz ihre Urkunden über die erfolgreiche Teilnahme am nationalen Teil der Biologie-Olympiade durch Schulleiterin Ursula Ellenbracht in Empfang nehmen. Die BiologieOlympiade ist ein Auswahlwettbewerb, der sich national über 4 Runden erstreckt. Die Aufgaben sind anspruchsvoll, daher ist bereits das Erreichen der zweiten Runde ein großer Erfolg, gehört man damit doch zu den 300 bis 400 Besten in Deutschland. Das haben Lara Bars und Elena Fischer bereits geschafft, Lara als 209. und Elena als deutschlandweit. Die beiden Schülerinnen der Q2 des Leistungskurs Biologie am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium müssen sich jetzt, neben den Vorbereitungen für ihre normalen Klausuren, auch noch für die nächste Runde vorbereiten. Es gilt eine anspruchsvolle Klausur aus allen Teilbereichen der Biologie zu schreiben „Das sind wirklich schwierige Aufgaben, die über das normale Schulniveau hinaus reichen“, weiß Lehrerin Barbara Hinz zu berichten, „ich bin sehr stolz auf die Beiden, es braucht schon sehr viel Engagement und Können, die erste Runde so toll zu bestehen.“ Auch Ursula Ellenbracht ist begeistert: „Da sieht man, dass die naturwissenschaftliche Förderung bei uns Früchte trägt. Laras aha! Urkunde habe ich damals selbst unterzeichnet, toll!“ In die dritte Runde gelangt man, wenn man aus der Klausur der zweiten Runde als einer der etwa 45 besten Teilnehmer in Deutschland hervorgeht. In der dritten und vierten Runde in Kiel werden vier Sieger ermittelt, die dann die deutsche "Olympia - Mannschaft" bilden und Deutschland bei der internationalen Endrunde 2017 in Hanoi vertreten.

Schülertrio erfolgreich bei "Jugend forscht" teilgenommen

Am vergangen Donnerstag stellten die drei Schüler Felix Teschke (AvD), Laura Hallekamp und Larissa Schowe (CBG) ihre Arbeit der Tumorzell-AG, die in Kooperation beider Gymnasien geführt wird, vor. „Wenn wir ein Experiment an den Tumorzellen durchführen, müssen wir die Zellkultur normalerweise auszählen, um festzustellen, wie die Zellen auf zum Beispiel ein getestet Medikament reagieren. Das ist ein sehr aufwändiges Verfahren und die Zellkultur wird dabei zerstört. Wir haben nun untersucht, wie sich das Nährmedium der Zellen verändert. Dabei konnten wir einige Veränderungen feststellen, die Informationen über die Entwicklung der Zellkultur geben. Wenn zum Beispiel kein Zucker verbraucht wird, geht es den Zellen schlecht. Dieses völlig neue Verfahren, vergleichbar mit einer Blutentnahme bei einem Patienten, ist sehr einfach und man kann schon früh den Verlauf einer Zellkultur feststellen. Eine zufällige Nebenentdeckung war, dass die Tumorzellen an denen wir forschen, bestimmte Halbfette, sog. Triglyceride, produzieren. Hier könnte ein Ansatz für neue Medikamente sein. Für ihr Projekt „Stellenwert spezifischer Laborwerte in der Zellkultur am Beispiel eines Versuchs an Glioblastomzellen“ erhielten die drei Schüler beim Regionalwettbewerb in Münster den 2. Platz und einen Sonderpreis für Bioanalytik, der im April im Zentrum für Nanotechnologie übergeben wird. Der Betreuer der AG, Dr. Gregor Dresemann, erhielt außerdem eine Ehrung als bester Projektbetreuer. Nun überlegen die Schüler bereits, wie sie mit den Ergebnissen weiter arbeiten können, und was diese für die Tumorforschung allgemein bedeuten.

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