Physik

**Physik begreifen...**

Erforschen, entdecken, verstehen, wie etwas funktioniert: das ist das Ziel unserer jährlich stattfindenden Exkursion nach Lüdenscheid zum Sciencemuseum Phänomenta. Es ist uns wichtig, schon früh das Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen zu fördern und weiterführende Neugierde zu wecken. So können hier die Schüler der 6er Jahrgänge selbsttätig an vielen Stationen die spannende Welt der Physik entdecken. Für naturwissenschaftlich besonders interessierte Schüler bietet "Annettes Herbstakademie" zusätzlich die Möglichkeit, intensiv naturwissenschaftliche Sachverhalte zu erforschen.

Physik-Kurse zu Gast in der Physik-Arena

Gleich zwei interessante Vorträge konnten sich die 18 SchülerInnen des Physik-LKs von Frau Dr. Jahnke- van Wüllen im Schloss der Universität Münster angehören: Beim Vortrag von Prof. Dr. Bracht (Materialwissenschaftler) ging es um die Physik von Eisenschwertern und Halbleiterbauelementen. Der Experimentalvortrag zeigte, dass in beiden Fällen das Betrachten der mikroskopischen Struktur des Materials seine makroskopischen Eigenschaften erklärt. Der zweite Vortrag von Prof. Dr. Münster (Theoretische Physik) handelte von Ordnungsphänomenen in der Natur im Allgemeinen und Strukturen in der Physik im Speziellen. Dabei stellten sich die Phänomene der gebrochenen Symmetrie als besonders interessant heraus. Die SchülerInnen waren sich einig, dass beide Vorträge sehr ertragreich waren und sich die Exkursion wirklich gelohnt hat. Physik-Grundkurs ebenfalls zu Gast in der Physik-Arena Vom interessanten Angebot an Vorlesungen zum Thema „Struktur und Symmetrie“ konnte sich auch der Grundkurs der Jahrgangsstufe EF (Jessing) überzeugen, der es dem Leistungskurs nachtat und zwei Tage später die Aula des Schlosses in Münster besuchte. Hier ging es unter dem Titel „Selbstorganisation in komplexen Systemen“ u.a. um die erstaunlichen Phänomene der Synchronisation von gekoppelten Pendeln. Am Beispiel von baugleichen Metronomen wurde vorgeführt, dass diese sich von alleine in gleichen Takt begeben, auch wenn sie völlig unterschiedlich angestoßen werden. Ebenso lassen sich asiatische Glühwürmchen zu synchronem Blinken animieren, was interessante Leuchterscheinungen zur Folge hatte. Danach wollten sich die Schüler auch noch den zweiten Vortrag „Symmetrie spektraler Farbphänomene“ anhören. Fazit: das Programm-Angebot, insbesondere auch in den Experimentierzelten vor dem Schloss, überstieg bei Weitem unsere Aufenthaltsdauer.

Robo-Operators bei der World Robot Olympiad in Stadtlohn

Am 21.05.2016 hat die Lego-Robotik-AG des Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasiums in Stadtlohn an der Open Category der WRO teilgenommen, und dies bereits zum zweiten Mal. Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, um Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in 2er oder 3er Teams gemeinsam mit einem Coach an jährlich neuen Aufgaben. Die WRO Saison 2016 steht unter dem Motto „RAP THE SCRAP – Roboter reduzieren, verwalten und recyceln Müll“. In der Open Category sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. In diesem Jahr sollten die Schüler ein Robotermodell bauen, welches bis zu 2m x 2m x 2m groß sein durfte und zum Thema der Saison passen musste. Dabei waren neben der LEGO Steuerung auch andere Baumaterialien und Programmiersprachen erlaubt. Zusätzlich mussten die Teams eine Dokumentation zu ihrer Projektidee anfertigen. Seit Anfang Februar hatten die Teams Zeit, ihr Robotermodell für die weltweit identischen Aufgaben zu entwickeln. Unser Team ist eines von bundesweit 450 Teams, die in diesem Jahr an der WRO teilnehmen. Es fertigte neben zwei Robotern, die auf das Einsammeln und Entleeren von Müllcontainer spezialisiert sind, auch ein Förderband an, das eine automatische Trennung verschiedener Müllsorten, sowie eine statistische Erfassung dieser ermöglichte. Leider konnte das Team sich dieses Jahr nicht für deutsche Meisterschaft qualifizieren. Dennoch sind sich sowohl die Schüler als auch die Coaches sicher, dass die Projektidee erfolgreich umgesetzt werden konnte und alle Beteiligten viele neue Erfahrungen sammeln konnten.

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