Referenzschule für Zukunftsschulen NRW

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Seit dem Schuljahr 2014/15 ist unsere Schule eingebunden in das Landesprojekt **„Zukunftsschulen NRW – Netzwerk Lernkultur/Individuelle Förderung“**. Dies bildet als Fortsetzung des Gütesiegels Individuelle Förderung eine Plattform für den Austausch zwischen Schulen, die durchaus verschiedene Wege beschreiten, aber ein gemeinsames Ziel haben, nämlich das Lernen ihrer Schülerinnen und Schüler individuell und so erfolgreich wie möglich zu begleiten. Als Referenzschule betreut das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium das Netzwerk zum Thema „Übergänge gestalten - Lernbiografien bruchlos begleiten“. Zusammen mit einer Gesamtschule und einem weiteren Gymnasium ist im vergangenen Schuljahr eine Ausbildung für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Tutorenkonzepts durchgeführt worden. Begleitet wird dieses Projekt durch Mitarbeiter des ICBF (Internationales Centrum für Begabungsforschung) der Westf.-Wilhelms-Universität (WWU). Konkret bedeutet dies, dass sich die Teilnehmer mit ihrem eigenen Lernen beschäftigt sowie verschiedene Methoden des Lernens kennengelernt haben, um so das erworbene Wissen bei der Lernbegleitung jüngerer Schülerinnen und Schüler im Lerntandem und im Unterricht auch bei der Hausaufgabenbetreuung anwenden zu können. Im aktuellen Schuljahr sind zwei Schülerinnen unserer Schule beteiligt an einem Vorhaben, das durch ein weiteres Netzwerk zum Thema „Forschendes Lernen – Das Lernen erforschen“ in Zusammenarbeit mit dem ICBF durchgeführt wird. Über ein Jahr entwickeln sie ein eigenes Themenprofil zum Forschungsgebiet Lernen, erkunden z.B. das Lernverhalten, führen Befragungen durch, werten Ergebnisse aus, formulieren eine Zusammenfassung der Erkenntnisse und präsentieren ihr Forschungsprojekt am Ende des Schuljahres an der WWU. Alle Beteiligten sind sich darin einig, dass für die Unterrichts – und Schulentwicklung ein Austausch als Impuls für konkrete Vorhaben wichtig ist, jede Schule dann jedoch mit den ihr eigenen Möglichkeiten die Umsetzung eines Projektes angeht und so wichtige und langfristige Ergänzungen der eigenen Schulentwicklung und Profilierung vollzieht. Thomas van den Berg, 09.10.2017